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Kursbuch Klassenfahrt

Teil I - Vorbereitung

Am Anfang steht der Plan. So sollte es zumindest sein. Und genau aus diesem Grund beginnt der literarische Ausflug von »Kursbuch Klassenfahrt« mit dem umfangreichen Thema „Vorbereitung“. Und damit bei den Fragen zur Planung des Schulausflugs keine grauen Haare sprießen, sondern eher Aufbruchsstimmung ausbricht, teilen Ralf Olk und Oliver Winter das erste Kapitel ihres Ratgebers in fünf Abschnitte mit folgenden Themen ein:

  • Auswahl und Entscheidungsfindung
  • Gesetz und Verordnungen
  • Budgetplanung und Kostenkontrolle
  • Krisenprävention
  • Was Gütesiegel wirklich aussagen

Wer also Klärung bei aufwühlenden Fragen wie beispielsweise, welches Format der nächste Klassenausflug überhaupt haben soll (hipper Metropolen-Trip, lehrsame Landpartie, spannende Nachtwanderung, opulenter Kulturausflug, …), wann die optimale Reisezeit ist oder wie man die Kommunikation (auch bei Krisensituationen) mit allen Beteiligten am besten strukturieren und führen sollte, der bekommt im ersten Kapitel vom »Kursbuch Klassenfahrt« die entsprechenden Antworten. Oft ergänzt durch reale Geschichten aus dem Fundus der Autoren, die die Bandbreite des Möglichkeiten gut und unterhaltsam illustrieren. Darüber hinaus geben Ralf Olk und Oliver Winter aber auch klare Informationen darüber, wie man beim Thema Budget auf eine gemeinsame Linie kommt und unter welchen Kriterien Gütesiegel bewertet werden sollten. Zu letzterem Bereich liefern die Autoren abschließend auch noch eine Übersicht über relevante Qualitätssiegel für den Bereich Kinder- und Jugendreisen. Na dann kann’s ja losgehen. Mit der Planung.

  • Nachdem die beiden Autoren Ralf Olk und Oliver Winter verschiedene Formate von Klassenausflügen vorgestellt haben, widmen sich den zentralen Ausgangspunkten der Planung und beleuchten die Frage des “Wohin?”. Sie machen deutlich, dass es weniger der Ort, sondern vielmehr die inhaltliche Ausrichtung ist, die darüber entscheidet, wo die Reise hingeht. Soll beispielsweise eine deutsche Metropole angesteuert werden, schränkt sich die Auswahl schlagartig auf eine einstellige Anzahl von Städten ein. Soll hingegen niederländische Grachtenarchitektur im Vordergrund stehen, so wird die Himmelsrichtung ebenfalls klar ersichtlich. Entscheidend ist für die Autoren dabei stets das Durchhaltevermögen und das Rückgrat der Lehrer, die die Entscheidungsfindung bezüglich des Reiseziels konstruktiv begleiten müssen und nicht in den Modus verfallen dürfen, etablierte Klassenfahrten vorangegangener Jahrgangsstufen einfach nur zu wiederholen. In punkto Reisezeit raten die Autoren ausdrücklich zu antizyklischem Reisen, da die Hauptsaison bekanntermaßen extrem nachgefragt und teuer ist. Doch mit ein wenig Flexibilität, guter Beratung und Neugierde lassen sich leicht alternative Zeiträume finden, die alle Wünsche erfüllen. Sowohl die der Schüler als auch der Lehrer.

    Auszüge aus dem Buch:

    Seite 26:

    “Wohin? Wann? Das sind zentrale Fragen, mit denen die meist unvermeidlichen Diskussionen häufig starten. Die Antworten auf diese beiden Fragen bilden die Grundlage für die gesamte weitere Planung. Deswegen sind sie für jede Klassenfahrt absolut elementar. (…) Jeder, der schon einmal eine Klassenfahrt durchgeführt hat, kennt die »Lehrer-Schüler-Diskrepanz« beim Ringen um die inhaltliche Ausrichtung, viel mehr aber noch bei der Wahl des Reiseziels.”

    Seite 27:

    “Um sich als Lehrer (…) mit (…) für Schüler wenig attraktiv scheinenden Zielen durchzusetzen, braucht es Rückgrat. Schließlich gilt es, die inhaltliche Zielsetzung zu verfolgen, die den Wert der Klassenfahrt ausmacht. Das Reiseziel hat sich dem zu fügen. Dieses Vorhaben umzusetzen ist nicht immer leicht. Doch das Durchsetzungsvermögen wird belohnt, wenn die Lernziele kreativ mit Erlebnis, Spaß und Party verknüpft werden.”

    Seite 31:

    “Dies ist ein Aufruf an alle leidtragenden Lehrer, an alle Schulleiter und alle Schülervertretungen: wenn schon »Schulfahrtenwoche«, dann bitte nicht zur Primetime. Sondern unbedingt antizyklisch! Neben den hiesigen Bedingungen und Verfügbarkeiten sind natürlich auch die Ferientermine in der Zielregion für eine optimale Planung zu berücksichtigen – ebenso wie nationale und regionale Feiertage, große Feste und sonstige besonderen Umstände. So ist zum Beispiel in Frankreich jedes Jahr an zwei Tagen im Sommer die Beförderung von Kinder- und Jugendgruppen in Bussen verboten. Welche Tage das genau sind, würden wir Ihnen an dieser Stelle gern verraten. Doch es wird immer erst im Frühjahr jedes Jahres festgelegt– und wenn Sie nach Paris fahren, ohne das zu wissen, dann wird es ziemlich anstrengend. Wohl dem also, der bei der Planung einer Frankreich-Reise das Datum dieser beiden Tage in Erfahrung bringt – so wie es eigentlich immer sinnvoll ist, einen Insider des Ziellandes über derartige Besonderheiten zu befragen.”

  • Die Planung einer Klassenfahrt findet natürlich auch immer unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten der jeweiligen Kinder statt. Klare Sache. Daher spielen Eltern auch im ersten Kapitel des “Kursbuch Klassenfahrt” eine entscheidende Rolle. Allerdings machen die Autoren schnell und knapp deutlich, dass das Mitspracherecht von Eltern durch die Schulfahrtenverordnung der Schule bzw. des jeweiligen Bundeslandes klar begrenzt wird, da diese bereits festlegen, dass und wann Klassenfahrten stattfinden und dass diese als erweiterter Unterricht und damit als verpflichtend zu betrachten sind. Unzählige Grundsatzdiskussionen mit Eltern, ob eine Klassenfahrt also überhaupt stattfinden muss,  brauchen somit  – und das ist die große Erkenntnis dieses Abschnitts – überhaupt nicht geführt werden. Also durchatmen und weitermachen.

    Auszüge aus dem Buch:

     

    Seite 32:

    “Die Grundsatzfrage »Klassenfahrt oder nicht Klassenfahrt« (ist) auf jeden Fall strikt zu vermeiden. Grundsatzfragen führen zu Grundsatzdiskussionen. Die sind fehl am Platz, wenn derjenige, der federführend ist, sich bereits »pro Klassenfahrt« entschieden hat. Und Klassenfahrten sind in aller Regel nun einmal als Bestandteil des Schulbesuchs vorgesehen. Deshalb ist die Teilnahme auch nicht fakultativ, sondern in den meisten Fällen verpflichtend.

    Tipp: Falls es doch zu einer Grundsatzdiskussion in der Frage »Klassenfahrt ja oder nein« kommt, begegnen Sie ihr ganz praktisch: Verteilen Sie dieses Buch! Es kann die meisten

    Sorgen und Bedenken von Erziehungsberechtigten auflösen. Die Angst vor dem Unbekannten ist fast immer am größten. Um es kurz zu machen: Die Frage »pro oder contra Klassenfahrt« kann nur und ausschließlich seitens der Schule entschieden werden.

    Sie ist keine Frage des Mehrheitsvotums der Elternschaft. Basta.”

    Seite 33:

    “Eltern können (…) nicht dazu gezwungen werden, eine Klassenfahrt zu befürworten. Zur Teilnahme ihres Kindes an einer Fahrt hingegen schon – weshalb die Diskussion letztlich ohnehin müßig ist, denn hier hat der Gesetzgeber die Karten eindeutig verteilt. Für Klarheit sorgt im Idealfall die Schulfahrtenordnung der Schule. Und wo es die noch nicht gibt, ist

    sie dringend zu empfehlen. Denn mit ihr, und spätestens mit dem ergänzenden Blick in die Schulfahrtenverordnung des jeweiligen Bundeslandes, erübrigt sich jede Grundsatzdiskussion von vornherein. Dort ist nämlich klipp und klar geregelt, in welcher Klassenstufe welche Art von Fahrt gemacht wird.”

  • In diesem Abschnitt wenden sich Ralf Olk und Oliver Winter der Organisation der Kommunikation zu, die die Planung einer Klassenfahrt stets begleitet. Um eine unübersichtliche Zettelwirtschaft zu vermeiden, weisen die Autoren zwar auf Messenger-Dienste wie Whatsapp oder Mail hin, betonen allerdings auch die Tücken jener virtuellen Kommunikation. Aus diesem Grund empfehlen sie eher kostenfreie, leicht zu bedienende und online-basierte Umfrage-Tools, um die Gesprächsführung klar, strukturiert und so wenig wie möglich nervenaufreibend zu gestalten. Als Beispiele nennen Olk und Winter “Google Formulare” oder “Survey-Monkey”. Außerdem legen sie Lehrern nahe, zusätzlich eine Telefonliste für jeden Schüler anzulegen, die neben den primären Kontaktnummern der Eltern ebenfalls Kontakte zu Verwandten, Nachbarn oder anderen Personen beinhaltet, die bei Nichterreichbarkeit der Eltern verständigt werden können.

    Auszüge aus dem Buch:

    Seite 39:

    “​​Am bekanntesten sind »Google Formulare« und »Survey-Monkey«. Für die Erfordernisse einer Klassenfahrt ist die kostenfreie Version im Normalfall mehr als ausreichend. Mit diesem Instrument lassen sich nicht nur die zwingend notwendigen Informationen erheben,

    sondern auch Fragen nach Besonderheiten, Unverträglichkeiten, Schwimmerlaubnis, Musikinstrumenten oder Sport- und Spielgeräten klären, die an Bord sein sollen. Zu den wichtigsten Zwecken gehört natürlich die Erhebung zuverlässig erreichbarer Telefonkontakte

    in Notfällen. Die Ergebnisse solcher Online-Befragungen können zusätzlich zu Papier gebracht werden. Der zentrale Vorteil liegt aber gerade darin, dass sie später auf Reisen durch den inzwischen fast überall vorhandenen Internetzugang auf dem Lehrer-Smartphone oder -Tablet jederzeit auf dem neuesten Stand zur Hand sind.”

    Seite 39:

    “Die Telefonliste sollte für jeden Schüler neben der Haupt-Kontaktnummer eines Erziehungsberechtigten für alle Fälle auch eine Nummer von Tante, Nachbar oder einem

    anderen Kontakt beinhalten. Wenn Eltern in Notsituationen nicht erreichbar sind, betrifft das oft beide Elternteile – dann kann ein weiterer Kontakt vor Ort Gold wert sein, der physisch

    reagieren und gegebenenfalls auch die Eltern ausfindig machen kann.”

  • Es ist das Tor zur Welt, oft aber auch der Zankapfel lange vor Reisebeginn – das Budget. Eines kann man festhalten: ganz gleich, wie hoch es ist, es ist immer zu niedrig. Deshalb müssen unterm Strich die Eckdaten des Klassenausflugs immer am Budget ausgerichtet werden. Die Schieberegler hierfür lauten: Reisetermin, Reisedauer, Entfernung, Verkehrsmittel, Unterbringung, Verpflegung und Programm. Nicht verhandelbar sind jedoch die inhaltliche Zielsetzung der Fahrt sowie die Sicherheit. Gefragt sind bei der anschließenden Lösungsfindung also Flexibilität. Denn: je flexibler Klassen, Lehrer und letztlich auch Eltern sind, desto besser lassen sich Budget und Inhalt eines Klassenausflugs in Einklang bringen. Hierbei unterstützen wir natürlich in jeglicher Richtung und machen fortwährend Vorschläge, um am Ende die Basis für wirklich tolle kollektive Erlebnisse zu schaffen.

    Aber auch die beiden Autoren Ralf Olk und Oliver Winter liefern zahlreiche Beispiele für effektives Arbeiten mit aufgezählten besagten Schiebereglern:

    Auszüge aus dem Buch:

    Seite 56:

    “Ran an die Schieberegler: zum Beispiel die Reisedauer reduzieren und die Verkehrsmittel überdenken. Macht vielleicht doch die Bahn Sinn, für die es günstige Gruppentickets gibt? Oder kommt eine gemeinsame Reise zusammen mit einer anderen Gruppe in Frage? Damit ließen sich viele Kosten als gemeinsame Kosten reduzieren.”

    Seite 58:

    “Teilen sich zwei Klassen einen Bus, werden damit die Fahrtkosten nahezu halbiert. Dabei muss das konkrete Ziel zweier Klassen noch nicht einmal völlig identisch sein. Gerade bei Skischulfahrten in dieselbe Skiregion ist der geteilte Bus eine bewährte Variante –

    Schieberegler Verkehrsmittel. So kann die Tour ab Dortmund mit einer Schulklasse via Köln mit Zustieg einer weiteren Gruppe gemeinsam nach Südtirol führen. In der Zielregion können dann auch verschiedene Skiorte Reiseziel sein. Ökologisch sinnvoll, für alle

    Beteiligten kostensparend und für den Reiseveranstalter vermutlich sogar lukrativer.”

    Seite 58:

    “Unterkünfte außerhalb von Stadtzentren können – gute Verkehrsanbindung vorausgesetzt – oft deutlich Kosten sparen oder eine höhere Unterbringungsqualität ermöglichen. Die Einzelheiten dazu sind aber, in Abstimmung mit den vorgesehenen Programminhalten, vorab gewissenhaft zu durchdenken.”

    Seite 59:

    “Unterschätzt, aber für die Gesamtkosten oft in hohem Maße mitentscheidend ist zweifellos der Schieberegler Reisetermin. Rom im April oder Oktober ist unschlagbar. Unschlagbar teuer! Rom im November oder Januar ist dagegen weitaus erschwinglicher und noch dazu

    richtig schön. Denn dann ist es nicht so heiß, und es sind weniger Touristen in der Stadt, was die Reise nicht nur finanziell um einiges entspannter macht.”

    Seite 59:

    “Beim Reisetermin kann eine antizyklische Planung, also die Wahl eines Reisetermins außerhalb der Klassenfahrten-Stoßzeiten im Juni oder September, bares Geld sparen

    und ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Besonders die Zeit von Ende Oktober bis Februar/März ist für viele Reiseziele durchaus empfehlenswert.”

  • Es ist ein Zauberwort von hohem Interesse, das sich meist der Debatte um die generellen Kosten einer Klassenfahrt anschließt: die Reiserücktrittskostenversicherung. Was eine solche Versicherung alles abdeckt und wann sie wirklich und in welchem Umfang angebracht ist, sind Fragen auf die wir als Klassenfahrtenveranstalter Antworten geben. Im »Kursbuch Klassenfahrt« widmen sich Ralf Olk und Oliver Winter dem Thema hingegen wie folgt:

    Auszug aus dem Buch:

    Seite 68/69:

    “Eine Reiserücktrittkostenversicherung übernimmt die entstehenden Stornokosten, wenn ein

    versicherter Grund die Stornierung einer Reise erforderlich macht. Versicherte Gründe sind

    zum Beispiel akute Erkrankung, Unfall oder Tod, auch von Angehörigen, und etliche andere,

    unvorhersehbar mögliche Ereignisse. Dazu gehören, je nach Versicherungsbedingungen des Anbieters, auch Ereignisse wie der Eintritt von Arbeitslosigkeit oder die Nichtversetzung in der Schule. Will ein Schüler oder dessen Eltern aber einfach so, also ohne Vorliegen eines in den Versicherungsbedingungen aufgeführten Grundes, nicht mehr an der Fahrt teilnehmen, sind die Stornokosten natürlich auch nicht versichert.

    Die Prämie einer Reiserücktrittversicherung ist, wenn für die gesamte Gruppe abgeschlossen, für den Einzelnen relativ gering. Deshalb wird der Abschluss der Versicherung auch regelmäßig empfohlen, oft im Paket zusammen mit anderen Reiseversicherungen. Unbedingt empfehlenswert sind anstatt der Standard-Reiseversicherungsangebote der Reisebüros die speziell für Klassenfahrten konzipierten Tarife, die auch den Ausfall eines Begleitlehrers als versicherten Rücktrittsgrund berücksichtigen. Wenn nämlich deshalb die gesamte Fahrt für eine Gruppe abgesagt werden muss, kann das in Summe erhebliche Gesamt-Stornokosten verursachen, die versichert sein sollten.”

  • Es gibt vielfältige Wege (wenn auch nicht immern unbedingt frei von Hindernissen), wie Klassenfahrten von öffentlicher Seite subventioniert werden können. Meist ist dafür das Reiseziel oder ein bestimmter inhaltlicher Ansatz ausschlaggebend. Ralf Olk und Oliver Winter geben zahlreiche und interessante Beispiele, wie man die Kosten querfinanziert, weisen aber auch explizit und mit guten Argumenten darauf hin, dass der beliebte Kuchenverkauf im Vorfeld der Fahrt keine Größe darf, die man ernsthaft in die Budgetgestaltung einfließen lassen sollte.

    Auszüge aus dem Buch:

    Seite 70/71:

    “Stiftungen bieten bisweilen Unterstützung bei Klassenfahrten. Darauf verweisen auch einige der meist kostenfrei zugänglichen Planungshilfen von Reiseveranstaltern oder auch der Jugendherbergen und empfehlen die Internetrecherche. Diese allgemeine Empfehlung scheint jedoch etwas leichtfertig, denn die Recherchen sind komplex, somit anstrengend und nicht unbedingt erfolgversprechend.”

    “Gedenkstätten sind beeindruckende Lernorte und somit häufig gewählte Ziele bei Klassenfahrten. Finanzielle Fördermöglichkeiten dafür sind vielfältig, die Programme und Strukturen sehr komplex. Eine gute Informationsquelle ist die Bundeszentrale für Politische

    Bildung.”

    “Die als Hilfe zur Finanzierung der Klassenfahrt häufig ausgesprochene Empfehlung zur Organisation von Kuchenverkauf in Pausen oder beim Elternsprechtag, einem Obstsaft-, Cocktail- oder Was-auch-immer-Stand zum Schulfest und Ähnliches wird an dieser Stelle bewusst nicht vertieft. Pädagogische Ziele können derlei Aktivitäten sicher erfolgreich verfolgen, ebenso die Förderung der Klassengemeinschaft. Die Relevanz als Finanzierungsbeitrag kritisch zu hinterfragen sei aber erlaubt. Die Kosten für die erforderlichen Zutaten für Kuchen oder Cocktails können vielleicht noch vernachlässigt

    werden. Vielfältige Abstimmungen, also meist aufwendige Kommunikation

    untereinander, die elterlichen Fahrten zum Supermarkt, mitunter mehrfach, gilt es in das Projekt zu investieren, somit also neben Kosten vor allem Zeit und Nerven. Dass dann am Verkaufstag selbst passionierte »Bus-Kinder« nebst ihrer wertvollen, meist zuckerhaltigen

    Fracht mit dem Auto zur Schule gebracht werden müssen, macht die Sache nicht besser. Letztlich auch nicht ökologisch.”

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